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  LGA: Premium Cup - Aktuelles: Runde 2

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Gruppe A

Romanov souverän

Evgeny Romanov wird seiner Favoritenrolle in der A-Gruppe bislang gerecht. Gegen Tornike Sanikidze genügte dem 24-jährigen Russen eine "normale" Leistung, um den vollen Punkt einzufahren. "Ich opferte in der Eröffnung viel zu spekulativ einen Bauern, für den ich keine Kompensation erhielt. Mein Gegner verwertete seinen Vorteil souverän", erkannte der Georgier die Leistung seines Gegners an.

Sanikidze,Tornike (2555) - Romanov,Evgeny (2655)
10. LGA Premium Schach Cup 2013 Gr. A (2), 06.09.2013

Stellung nach 7...Sc6:

8.d5? Ein Fehler, denn nach 8...Sa5 9.Dc2 g5 10.Lg3 Sxc4 hat Weiß keine Kompensation für den Bauern. Schwarz verwertete seinen Vorteil souverän zum Sieg, 0-1 nach 31 Zügen.

David Baramidze kann mit dem Tempo des Russen bislang mithalten. Gegen Lubomir Ftacnik siegte der 24-jährige Deutsche dank einer feinen positionellen Leistung: "Gegen die Grünfeld-Indische Verteidigung meines Gegners wählte ich eine ruhige Variante und hatte immer Vorteil im Endspiel, das letztendlich zu schwierig zu verteidigen war", fasste Baramidze das Geschehen zusammen.

Michael Prusikin und Alexander Berelowitsch trennten sich in einer Französischen Partie remis. "Ich hatte die ganze Partie leichten Vorteil, der allerdings nicht zum Gewinn ausreichte", äußerte sich Prusikin nach dem Kampf.

Vitaly Kunin kam mit den schwarzen Steinen zu seinem ersten Sieg. Gegen Jonny Hector entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die erst in Zeitnot durch einen Fehler des Schweden entschieden wurde. "Nach meiner unglücklichen Niederlage zum Auftakt, gewann ich nun etwas glücklich. Ein Punkt aus zwei Partien ist somit in Ordnung", erzählte Kunin nach dem Kampf.





Gruppe B

Braun und Zaragatski unangefochten

Arik Braun wurde auch in der 2. Runde seiner Favoritenrolle gerecht. Gegen Christoph Renner brillierte er abermals mit einem feinen taktischen Manöver. Der Münchner hatte seine Königsstellung geschwächt und das nutzte der 25-jährige Student eiskalt aus:

Renner,Christoph (2402) - Braun,Arik (2570)
10. LGA Premium Schach Cup 2013 Gr. B (2), 06.09.2013

Stellung nach 31.g3:

31...g5! Öffnet die h-Linie, um den weißen König auf den weißen Feldern anzugreifen. 32.hxg5 Auch andere Züge helfen Weiß nicht. 32...Th8 32...Sf4! sofort ist noch genauer. 33.Lxf4 Th8 34.Kf1 Df3 nebst Matt. 33.Kf1 33.f3 Sf4 34.Te4 Dc5+ 35.Le3 Se2+ 36.Kg2 Dd6-+ 33...Sf4 Und Weiß gab wegen 34.Lxf4 Df3 nebst Th1# auf. 0-1

Ilja Zaragatski teilt sich mit Arik Braun die Spitze nach zwei Runden. Gegen Leon Mons musste er einige bange Momente überstehen, bevor er seinen jungen Kontrahenten mit einem Königsangriff in die Knie zwang. "Zwischendurch war die Stellung total unklar, doch ich schaffte es meine Stellung sukzessive zu verbessern und seinen König entscheidend zu attackieren", resümierte der 27-jährige Kölner das Geschehen.



Jens-Uwe Maiwald und Christian Gabriel lieferten sich eine haarsträubende Partie. Maiwald stand nach der Eröffnung deutlich besser, ließ aber, ähnlich wie am Vortag, seinen Gegner durch lethargisches Spiel wieder aus der Umklammerung. "Dann opferte ich gleich zwei Qualitäten, hatte aber schöne Freibauern. Keine Ahnung, ob das gut war". Am Ende entschied sich Gabriel Dauerschach zu geben, "weil ich auch nicht wusste, ob ich besser stehe."

Maiwald,Jens-Uwe (2460) - Gabriel,Christian (2495)
10. LGA Premium Schach Cup 2013 Gr. B (2), 06.09.2013

Stellung nach 42.d6:

Die Engine Houdini meint, dass Schwarz hier glatt auf Gewinn stünde, doch für die Spieler war die Stellung nicht klar. Gabriel entschloss sich Dauerschach zu geben. 42...Th1+ 43.Kg4 Tg1+ 44.Kh5 Th1+ ½-½

Lev Gutman und Raj Tischbierek trennten sich remis. Nach einer hart geführten Partie mit vielen positionellen Finessen forcierte Gutman das Dauerschach.



Gruppe C

Erfurter in Front

Christian Troyke und Olaf Heinzel, die für den Erfurter SK in der 2. Bundesliga Ost spielen, gewannen ihre Partien und führen die C-Gruppe mit weißer Weste an.

Troyke setzte sich gegen Oskar Hirn durch. "Mein Gegner wählte eine Königsindisch-Struktur mit einigen Minustempi. Nach meinem Zentrumsvorstoß im 16. Zug stehe ich schon auf Gewinn", meinte der Erfurter nach der Partie.

Heinzel profitierte bei seinem Sieg gegen Hubert Seibold von seinen besseren Eröffnungskenntnissen. Im sogenannten "Rentner-Aufbau", den Heinzel seit Jahr und Tag anwendet, erreichte er eine schöne Angriffsstellung, die zum Gewinn mehr als ausreichend war. "Normalerweise greife ich kaum mal den gegnerischen König an, doch das war heute eine Traumstellung", erklärte Heinzel im Anschluss.

Yochanan Afek kam zu seinem ersten Sieg. Hanna Marie Klek übersah im Mittelspiel eine Abwicklung, nach der sie sofort in eine Verluststellung geriet. Der 61-jährige Israeli wusste diesen Materialvorteil gekonnt in einen vollen Punkt zu verwandeln. "Nach 12 sieglosen Partien konnte ich endlich wieder mal gewinnen", freute sich Afek im Anschluss über das Ende seiner Pechsträhne.

Erik Zude kam zu einem verdienten Sieg gegen Filiz Osmanodja. "Meine Gegnerin wählte in der Eröffnung den falschen Plan. Ich konnte einen Bauern gewinnen und den Vorteil im Endspiel verwerten", fasste Zude das Geschehen zusammen.


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